Sprache stärken 

„Sprache und Kommunikation sind für die Gestaltung des Lebens von zentraler Bedeutung. Sprachentwicklung gehört zu den wichtigsten Aufgaben einer Kindertagesstätte. Sprache hat neben der verbalen eine nonverbale, neben der inhaltlichen auch eine emotionale Dimension. All diese Dimensionen sind Voraussetzungen für die Kommunikation im Glauben.“
(aus: „Bildung und Erziehung in katholischen Kindertageseinrichtungen“ - Leitfaden der Bistümer in Hessen zur Umsetzung des Hessischen Bildung- und Erziehungsplans)

Die Bedeutung der Sprachkompetenz für eine gelingende Kommunikation und damit auch für den Bildungsstand und den damit verbundenen Chancen in der Lebens- und Arbeitswelt ist unbestritten.

Wer „Sprache stärken“ will, muss Kenntnisse über Sprachentwicklung und Methoden der Sprachförderung besitzen. Wichtig erscheint uns aber auch der Blick auf „Sprachförderrelevantes Verhalten“ in der Einrichtung und eine positive Haltung der Fachkräfte gegenüber dem Potential der Kinder und Eltern. So kann zum Beispiel die Mehrsprachigkeit von Kindern mit Migrationshintergrund als Herausforderung und als Chance gesehen werden und nicht als Belastung.

Im Rahmen der Bildungsdebatte ist die Spracherziehung und -förderung in Kindertageseinrichtungen verstärkt ins Blickfeld geraten. Eine unüberschaubare Zahl von Veröffentlichungen und Stellungnahmen zu diesem Thema, vielfältige Sprachförderprogramme und nicht zuletzt Sprachtests und Sprachstandserhebungen kursieren auf dem „Fachmarkt“ und somit auch in den Einrichtungen. Neben einigen grundsätzlichen Ausführungen möchten wir mit dem vorliegenden Baustein deshalb auch eine Orientierungshilfe bieten und Empfehlungen aus unserer Sicht geben.

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