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Renovabis Pfingstaktion 2018

GEMEINSAM FÜR EIN SOLIDARISCHES EUROPA
Renovabis Pfingstaktion 2018
Renovabis Pfingstaktion 2018
© Renovabis 2018

Verständigung in Europa, Versöhnung und Brückenbau: Das sind die Kernthemen des katholischen Osteuropa-Hilfswerks Renovabis im Jahr 2018. Zum 25-jährigen Bestehen greift die Solidaritätsaktion damit ein seit ihrer Gründung zentrales Anliegen auf. Unter dem Leitwort „miteinander. versöhnt. leben. – Gemeinsam für ein solidarisches Europa!“ richtet Renovabis 2018 den Blick gleichermaßen nach Osten wie nach Westen. „Wir wollen dazu beitragen, dass die Menschen in Europa miteinander im Gespräch bleiben“, betont Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pfarrer Christian Hartl.

Auch die Abteilung Kindertageseinrichtungen im Bistum Limburg setzt sich gemeinsam mit der Abteilung Weltkirche für dieses Ziel ein und machte sich bereits im Herbst 2017 gemeinsam mit einigen Pädagogischen Fachkräften auf den Weg ins Limburger Partnerbistum Sarajevo in Bosnien und Herzegowina. Ziel des Besuches war der Austausch zwischen den Pädagogischen Fachkräften, der Aufbau persönlicher Beziehungen, ein fachlicher Diskurs sowie die Förderung interkultureller und interreligiöser Arbeit in den Kindertageseinrichtungen. Gleichzeitig war der Austausch für alle Einrichtungen sehr bereichernd und weckte bei den pädagogischen Fachkräften die Neugierde auf die gegenseitige Arbeit und auch auf den Alltag im jeweils anderen Land.

Auch die Kinder in den Kindertageseinrichtungen sollten in diese Thematik einbezogen werden, wozu sich in diesem Jahr die Renovabis Pfingstaktion mit dem Thema ‚Gemeinsam für ein solidarisches Europa‘ in besonderer Weise anbot. Drei Kitas im Bistum Limburg nahmen an der Renovabis-Aktion teil und sprachen mit den Kindern über Pfingsten, Solidarität und Sarajevo. Im Zuge dessen wurde jeweils eine Pfingstfahne gestaltet und in den Einrichtungen aufgehängt. Mit dabei waren die Kitas St. Petronilla in Aulhausen, St. Nikolaus in Lorch und St. Elisabeth in Oestrich-Winkel.

Der Einrichtungsleiter der Kath. Kita St Nikolaus in Lorch, Uwe Peter Tönges-Friedmann, berichtet über die Arbeit mit den Kindern:

„Ein langer Weg geht nun zu Ende, in den letzten Wochen haben wir uns auf Pfingsten vorbereitet.
Wir haben den Kindern erklärt, was Pfingsten bedeutet und die Kinder konnten Ideen sammeln, die zu Pfingsten passten. Ihre Gedanken waren: Wir beten für Frieden auf der Welt.
Die Kirche feiert mit dem Pfingstfest das Kommen und Wirken des Heiligen Geistes, wie es von Christus als Stärkung der Jungen Kirche zugesagt worden ist. In unserem Regenbogen (siehe Bild Pfingstfahne Lorch), möchten wir die Zusammengehörigkeit aller Kinder der Welt bezeugen. In unserer Einrichtung in Lorch treffen sich Menschen aus vielen verschiedenen Nationen. Durch die Fahne möchten wir die Zusammengehörigkeit aller Nationalitäten bezeugen. Der Heilige Geist führt uns zusammen und dies beten wir täglich in unserer Einrichtung.
Des Weiteren möchten wir bald eine Partnerschaft mit einer Kindertageseinrichtung in Mfumte in unserem Partnerbistum Kumbo in Kamerun aufbauen. Durch die Fahne zeigen wir, dass wir eine Brücke bauen möchten von Lorch nach Sarajevo, nach Kamerun und in die ganze Welt hinein.
Die Kinder hatten große Freude an der Gestaltung der Fahne und machten sich viele Gedanken, wie wir eine friedliche Welt hinbekommen und wie eine Partnerschaft aussehen kann.
An dem diesjährigen Sommerfest möchten wir mit der gestalteten Fahne einen großen Gottesdienst feiern, wo wir die Brücken mit der Hilfe des Heiligen Geistes bauen werden. Die Fahne wird nun ein Bestandteil unsere Einrichtung sein und wir nehmen sie in jedem Gottesdienst mit.“