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„Endspurt“ für die erste Förderwelle im Bundesprogramm „Sprach-Kitas“

„Endspurt“ für die erste Förderwelle im Bundesprogramm „Sprach-Kitas“
„Endspurt“ für die erste Förderwelle im Bundesprogramm „Sprach-Kitas“

Während für die zweite Förderwelle im Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel der Welt ist“ etwa die Hälfte der Programmlaufzeit vorüber ist, endet für die Programmteilnehmer der ersten Förderwelle das Bundesprogramm bereits Ende des Jahres 2019.

Die Einrichtungskonzeptionen wurden um die inhaltlichen Schwerpunkte des Bundesprogrammes erweitert und ergänzt und in regelmäßig stattfindenden Verstetigungstreffen werden die Inhalte vertieft und praktisch in den Kita-Alltag verankert. „Besonders schön ist es zu sehen, “ so eine der zusätzlichen Fachberaterinnen im Bundesprogramm, „wie die Kitas sich in ihren Kompetenzen und Qualitäten weiterentwickeln“. Inhaltlich ist es den Fachberaterinnen sehr wichtig, den Blick der Kita-Teams dafür zu schärfen, wie alltägliche Momente mit den Kindern genutzt werden können für Gespräche und damit dem Erwerb von sprachlichen Kompetenzen besonders zuträglich sind : „Immer dann, wenn das Interesse des Kindes im Fokus steht, wenn man dem Kind zuhört, auf seine aktuellen Bedürfnisse eingeht und im Kontakt mit ihm ist, dann kann das Lernen von Sprache besonders gut gelingen.“.

Auf der Bundesebene gibt es bereits konkrete Überlegungen dazu, wie das Bundesprogramm fortgeführt und weiterentwickelt werden soll. Auch die zusätzlichen, für das Bundesprogramm zuständigen Fachberaterinnen des Bistums Limburgs arbeiten derzeit an einem Konzept zur Nachhaltigkeit: Um auch die Einrichtungen, die nicht am Bundesprogramm teilnehmen,  von den Inhalten profitieren zu lassen, wird ein erster themenspezifischer Fachtag am Dienstag, 26.11.2019 im Wilhelm-Kempf-Haus in Naurod stattfinden. Weitere Fachtage und spezifische Fortbildungsangebote sind für 2020 bereits in Planung.

Im Rahmen eines Trägerabends im Dezember 2018 wurden auch auf dieser Ebene erste Ideen gesammelt, wie auch nach Ende der Programmlaufzeit die erarbeiteten Inhalte in der Praxis fest verankert und ausgeweitet werden können. Einigkeit besteht darin, dass die Qualitätsentwicklung in den Kitas weiterhin ein zentraler Aspekt bleibt. Die Fachberaterinnen „Sprach-Kitas“ unterstützen im Rahmen des Bundesprogramms kontinuierlich und prozessbegleitend die Qualitätsentwicklung in den teilnehmenden Kitas. Wir als Team der Fachberatung hoffen und wünschen uns, dass Möglichkeiten und Formen gefunden werden, die Inhalte nachhaltig weiterzuführen.

Zum Hintergrund:

Astrid Egenolf-Dickopf, Marie Zorn und Carolin Zingel betreuen die Kitas trägerübergreifend als zusätzliche Fachberaterinnen im Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“, einem Programm des Bundesministeriums für Familie ,Senioren ,Frauen und Jugend (BMFSFJ); sie beraten die Kitas intensiv und unterstützen sie darin, die Programmschwerpunkte alltagsintegrierte sprachliche Bildung, Zusammenarbeit mit Familien und Inklusion umzusetzen. Neben der Fachberatung wurde eigens für das Bundesprogramm die Stelle einer zusätzlichen Fachkraft in den Kitas geschaffen. Diese unterstützt und begleitet das gesamte Kita-Team bei der Weiterentwicklung der Programminhalte in der Kita. Die Zusammenarbeit zwischen den Fachberaterinnen und den Kita-Tandems (bestehend aus zusätzlicher Fachkraft und Einrichtungsleitung) ist zeitlich und inhaltlich intensiv und kontinuierlich über die Programmlaufzeit hinweg gegeben: Die Tandems werden in zwölf von den Fachberaterinnen geleiteten Verbundtreffen inhaltlich zu den Programmsäulen geschult. Eine Intensivierung und praktische Vertiefung dieser Inhalte findet in den regelmäßigen Netzwerktreffen zwischen Fachberatung Und zusätzlicher Fachkraft statt. Hier bleibt genügend Raum, sich darüber auszutauschen und zu erproben, wie die Inhalte in das gesamte Kita-Team vermittelt werden kann. Darüber hinaus finden in regelmäßigen Abständen von etwa 8 bis 10 Wochen In-House Termine statt, in denen die FB die Kitas besucht. Hier kann individuell an gerade aktuellen Themen und Zielen des Bundesprogramms gearbeitet werden.

 

Februar 2019, CZ